Nach der Entsprechungstheorie spiegeln sich
in allen sichtbaren Phänomenen adäquate
Zustände unsichtbarer Seinsformen.

Nach der Fraktaltheorie lassen sich Formen
in kleinste Bestandteile zerlegen und zeigen
selbst dort noch das genau gleiche Abbild wie
in der ihrer addierten grossen Dimension.
So lassen sich Wahrscheinlichkeiten aus jeder
Form ableiten, weil sie in sich gleichzeitig die
Form aller Seinsformen darstellt.

 

Intellektuelle Seelenbeschreibung

In der Physik wird an der Einheitsformel der vier
Grundkräfte der Natur gearbeitet, die Zusammenfassung
von Gravitation, Elektromagnetismus, Starke- und 
schwache Wechselwirkung, in der Theorie des
Einheitlichen Feldes. Dieses Feld ist nicht nur neutrale
oder Naturgesetz bedingte Interaktion, dieses Feld ist 
in sich höchste Intelligenz und Bewusstsein.
 
Davon ausgehend, dass der Kosmos und alle wahrnehmbaren
sowie nachvollziehbaren Zustände aus dem Einheitlichen
Feld hervorgehen und bestehen, ist es auch die Heimat
unserer Seele, es ist die Seele.

Wir sind das Einheitliche Feld.

Welche Eigenschaften hat diese Seele aus intellektueller 
Sicht betrachtet? Gemäss Deepak Chopra lässt sich das
Einheitliche Feld in 25 Charakterprofilen beschreiben.
Der Autor erlaubt sich dabei Ergänzungen (kursiv gestellt):
1. Unendlich einheitliches Feld aller Naturgesetze, Kräfte   
    und der höchsten Intelligenz
2. Unendliche Organisationskraft, jede Reaktion kennt die
    der anderen und zur gleichen Zeit

3. Völlig wach in sich selbst. Das Feld reiner Wahrnehmung   
    und der vollen Aufmerksamkeit im Jetzt

4. Unendliche Wechselbeziehung, es kümmert sich sehr
    wohl darum, ob "in China" gerade ein Sack Reis umkippt ...

5. Perfekte Ordnung, selbst im wahrscheinlichen Chaos
6. Unendliche Dynamik, jede Aktion erzeugt eine Reaktion
7. Unendliche Kreativität, jeder Zustand hat unendlich   
    viele Varianten

8. Reines Wissen, alles was je war und sein wird, weiss
    voneinander

9. Grenzenlosigkeit, nur unser Intellekt setzt die Grenze
10. Perfektes Gleichgewicht, stetige Balance zwischen den
      Gegensätzen. Es braucht die Gegensätze, z.B. Mangel
      und Fülle, Tod und Leben, Ja und Nein.

11. Selbstgenügsamkeit, Effizienz, nur so viel als notwendig
12. Alle Möglichkeiten, nur unser Intellekt setzt die Grenze
13. Unendliches Schweigen, jenseits unseres Denkens 
14. Harmonisierung, mathematische Interaktion von
      Energie und Information. Uni = Ein ..., Versum = Lied.
      Mathematik: Wissenschaft, die selbst geschaffene
      abstrakte Strukturen auf ihre Eigenschaften und
      Muster untersucht (Wikipedia)

15. Evolutionär, jeder Zustand ist eine Logik aller bisherigen
      und künftiger Zustände

16. Selbstbeziehung, ein in sich selbst erzeugtes 
      Referenzsystem

17. Unbesiegbarkeit, Unzerstörbarkeit. Was könnte das
      Universum in seinem ganzen Ausmass je gefährden?

18. Unsterblichkeit. Das Einheitliche Feld ist immer.
      Es ist ihm egal, ob wir entscheiden, uns bewusst auf
      materieller (energieverdichteter), oder auf energie-
      dynamisch offener Ebene aufzuhalten. Wir sind und
      bleiben stets ein selbst gewähltes Erfahrungsexperiment,
      was ist, wenn wir wo wie sind ... (Gell, das ist gemein?)

19. Unsichtbar. Können wir z.B. die Erdanziehung, 
      elektrischen Strom, chemische Reaktionen oder
      Radioaktivität "sehen, riechen, schmecken, hören,
      tasten"? Wir erfahren die vier Grundkräfte der Natur
      schon über unsere Sinne, aber nur über deren
      Auswirkung auf sinnliche Spiegelungen.

20. Nährend. Quantenphysikalisch herrscht in sich ein
      geschlossener Energieausgleich (Thermodynamik).
      Interessanterweise ermöglicht dieser Aspekt auch
      die kontravers diskutierte "
Lichtnahrung".
      Dabei wird durch mechanische Nahrungsaufnahme
      und Verarbeitung mehr Energie verbraucht, als
      für das biologische System freigesetzt.
      Den "Abmangel" leistet ein quantenphsikalischer
      Energieausgleich. Warum sich nicht gleich auf
      diese Thermodynamik einstellen und auf Fest-
      nahrung verzichten? Richtig, nicht die Festnahrung
      braucht der Mensch, sondern das damit verknüpfte
      Ritual der Gemeinsamkeit!

21. Integration, da alles in allem enthalten ist, macht
      Trennung keinen Sinn. Alles ist und ist im Anderen
22. Schlichtheit und Schönheit. Zurück zur Authentizität
23. Läuterung. Radikale Vergebung und Loslassen.
      Wir wissen um das Beispiel der Häutung.
      Menschen, Tiere, Pflanzen und Mineralien stossen
      "Hautgrenzen" ab und erschaffen sich neue
      Lebensräume

24. Freiheit. Nichts ent- und besteht im Zwang.
      Alle Zustände und Interaktionen bleiben in sich
      permanent in Bewegung. Heraklit'scher
      Aphorismus: panta rhei (alles fliesst), Wikipedia

25. Glückseligkeit. Das Gesetz hinter allen Gesetzen!
26. Ergänzung des Autors: Liebe. Jeder Zustand
      liebt den anderen. Nur so entsteht Bedürfnis,
      Gefühl, Qualität, Quantität und Lösungen der
      Verfügbarkeit.
      Alles in der Welt ist eine Vereinbarungssache
      und bedarf der Kommunikation!