Vor dem Tun steht das innere Visualisieren.
Eine klare Auswahl von Phantasiebildern
manifestiert sich über den inneren Film in allen
Konsequenzen der sinnlichen Wahrnehmung.
In dem Ausmass, wie der Film nahezu physisch
erlebt wird, beschleunigt sich die Manifestation.

Ich mache, was ich bin und will, und nehme an, wie es ist

Was tue ich, habe ich getan? Was haben wir getan?
Antworten für die Wahl des Tuns.
Folgerichtiges Tun bedeutet, Umsetzung von Gedanken, Worten in sichtbare Taten.
Ohne vorherige solide Gedankenarbeit keine soliden Handlungen. Tun bedeutet
bereits systemisch richtiges Denken. Also, einfach strukturiertes, auf einen End- 
zustand bezogenes Denken. Wer will, kann denken, dass die Eingebung damit
einhergeht, wie es geschehen soll; viel wichtiger ist aber das Vertrauen darauf, dass
es geschehen wird (oder, noch besser, bereits geschehen ist). Diese Gewissheit gibt
automatische Wegweiser zur rechten Zeit.
 
Nicht das Geplante, sondern das Verwirklichte nimmt Gestalt an
Noch erfolgreicher fällt ein Tun aus, wenn in positiv emotionaler Stimmung und in
Abstimmung mit der Vernunft des Gewollte bereits als "schon erhalten" visualisiert
und fixiert wird. Gleiches zieht Gleiches an.
Ein einfach und stets wiederholter positiver Gedanke hat mehr Kraft, Realität zu
werden, als hundert Gedanken gleichzeitig, die sich vielleicht widersprechen, Zweifel
enthalten oder einen negativen Ausgang befürchten. Allein schon das zu denken, was
Sie nicht wollen, zieht genau das an. Besser also, nur das zu denken, worin Sie sich
im Positiven wiederfinden.
 
Veränderung durch konsequente Wiederholung der Absicht,
das Ziel zu sein
Durch die Wiederholung der klaren Gedankenbotschaft in sich beginnen 
systemische Interaktionen (morphische Interferenzen) bestehende Realitäts-
felder zu verändern. Das braucht je nach Umfang der Änderungen konsequente
und unermüdliche Gedankenarbeit. Es ist eine Frage des Glaubens, des
Vertrauens, der Wiederholung und der Geduld, bis sich zuerst intern und dann
im "Äusseren" plötzlich die Dinge in Richtung des Wollens verändern 
(... nach eurem Glauben wird euch geschehen).
 
Jede Tat ist nur ein Aspekt und kann verändernt wiederholt werden
Es gibt nicht nur eine Realität. Es gibt so viele unzählige Varianten einer
Realität, wie es Standpunkte und Betrachtungswinkel auf diese hin gibt (Einstein).
Wir sind nicht gezwungen, die Dinge immer nur von einer Stelle aus und auf
eine Ansichtsseite hin zu betrachten. Nur der Mensch neigt dazu, sich selbst
und andere dahingehend zu quälen. Der Geist des Menschen (über alle Ebenen)
ist frei. Unfrei sind unsere Gedanken, wenn sie sich von Ängsten einengen
lassen (Wirkungen bisheriger einseitiger Erfahrungen). Wir tun also richtig,
unsere Realität zu ändern, indem wir zuerst die Gedanken ändern.
 
Segensreiches Tun ist dem Gesamtsystem nützliches Tun
Tun bedeutet jedoch nicht rücksichtsloses Tun, sondern in Abstimmung mit der
systemischen Wahrscheinlichkeit auf höchstmöglichen Nutzen für das Gesamt-
system. Ausreichend ergiebige soziologische und biologische Studien bestätigen
die Gesetzmässigkeit des sozialen Gebens und Nehmens. Das heisst, tue nichts,
was du nicht willst, was man dir tut. Wer vorenthält, dem wird vorenthalten.
Wer von den überschüssigen Energien an jene weitergibt, die unterversorgt sind,
hat im umgekehrten Fall eine höhere Chance, dann ebenfalls zur Quelle zu kommen.
Dabei ist aber zu beachten, dass der bewusst einseitige Nutzniesser (Schmarotzer)
im Wiederholungsfall schnell erkannt und in der sozialen Versorgung künftig
gemieden wird (Beobachtungen in einer Fledermauskolonie und zu deren Verhalten
gegenüber kranken Artgenossen).
Andererseits ist in systemischen Beziehungen nicht immer klar, ob tatsächlich
jeder Schmarotzer nicht sogar in einer symbiotischen Beziehung zu einem Wirt
und dadurch zum Gesamtsystem steht ...
 
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