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Das Wollen auf seelischer Ebene ist bereits unendliche und vollkommene Erfüllung in sich selbst ohne jegliche Spur des Mangels.
Das Wollen auf menschlicher Ebene ist geprägt durch den Gegensatz von Mangel und Überfluss auf max. drei Wahrnehmungs- ebenen (1., 2. und 3. Dimension). Der Mensch neigt mit seinem getrennten Denken, meist nur in einem entweder oder; ferner sowohl als auch, kaum jeweils aber umfassend die Gegensätze zu vereinen.
Ich will, wie ich bin und mache, und nehme an, wie es ist
Was will ich? Was wollen wir? Antworten für die Wahl des Wollens.
Oberste Priorität des Wollens dürfte die Lösung aller noch auf Seelenebene
selbstgestellten Lebensaufgaben haben. Über die Spiegelung unseres Hierseins
und in der Interaktion mit der Umwelt, unseren Nächsten, erinnern wir uns
wieder, falls wir die Aufgaben vergessen oder "verhüeneret" haben. Gefühle,
Gewissenseingebungen, somatische Rückkopplungen, gesellschaftliche Ereignisse
ergänzen diese Justierungen und Rückerinnerungen. Tiefer gehende Methoden tun
ihr Übriges.
Wir wählen, was wir wollen
Was wir annehmen, muss nicht unbedingt auf alle Zeiten so hingenommen werden.
Das Rückkopplungsprinzip eines klar und konsequent gedachten Gedankens
verändert augenblicklich die Realität nachhaltig und über alle Seinsebenen. Dies
ermöglicht es, eine neue Wahl zu treffen, was wir wollen. Diese Flexibilität stellt eine
Unabdingbarkeit eines Schicksals weitgehend in Frage – auch in Fällen, die jetzt noch
als ausweglos betrachtet werden!
Unser Problem ist, dass wir verlernt haben, konsequent zu wollen, und nicht auf das,
was wir mit einer neuen Wahl erreichen könnten, vertrauen. Da der Mensch nur
sieht, was er glaubt, kann er auch glauben, was er sich neu in Gedanken und für
sein Leben visualisiert.
Wir wählen, was uns guttut
Neue Gedanken – neues Gehirn – neue Gestalt – neues Leben. Wir wählen, was
uns guttut – oder wir wollen, dass es uns guttut, auch wenn es der Schmerz ist.
Wem der Schmerz hilft, dem mag er dienen. Es gibt jedoch keinen Grund dazu.
Wie es auch keinen Grund gibt, sich der Angst, ungerechtfertigten Schuldzu-
weisungen, der Selbstverleugnung, Selbstbestrafung oder jeder Art der Lebens-
verweigerung hinzugeben. Dahinter wirken jedoch sehr komplexe psychologische
Verknüpfungen, die erkannt, gelöst und mit besseren Erfahrungen überlagert
sein wollen. Meist beisst sich die Katze selbst in den Schwanz ...
Einseitiges, symetrisches oder einvernehmliches Wollen
Wollen findet auf eindimensionaler Denkebene nur aus Sicht der wollenden
Person statt (ohne Rücksicht auf das Wollen anderer). Dies schafft Konflikte der
persönlichen Bedürfnisse, je mehr das Getrenntsein vom Andern die mentale
Distanz erhöht. Der Ausweg in Problemlösungen findet über das zwei-, drei- oder
vierdimensionale Denken statt, in dem Varianten der Sichtweise auch Varianten
der Konfliktlösung aufzeigen. Das Getrenntsein von einer Lösung wandelt sich in
ein Verschmelzen mit der Lösung (mit dem Andern) in dem Masse, wie die Sicht-
weise über sich selbst verändert (zweidimensionales Denken), der Andere
verstanden (dreidimensionales Denken) und wieder eine ein-vernehmliche
Singularität mit dem Sein gefunden wird (vierte Denkdimension).
Singuläres oder asymetrisches Wollen
Wollen bedeutet, sich für die Gestaltung neuer Möglichkeiten zu entscheiden,
sich über diese zu informieren, sie zu prüfen, auszuwählen und auf deren
wahrscheinliche Annahme, auf das mit Sicherheit eintreffende Ereignis zu vertrauen. Und nur auf das.
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