In manifesten Dimensionen der Materie entspricht
der klassische Zeitbegriff Veränderungsprozessen.
Es "braucht" so viel Zeit für etwas, wie sich eine
Veränderung nachweisen lässt. Die gebräuchlichste
Form des Nachweises ist der Sekundentakt, die
Minute, Stunde, etc.
Auf der Ebene des Einheitlichen Feldes passiert alles
gleichzeitig, da gibt es auch keine Zeit im
herkömmlichen Sinne.

Sie haben alle Zeit der Welt – nicht nötig

Die Illusion der konstanten Zeit
Die Zeit ist keine physikalisch messbare Grösse (wie z.B. Gewicht, Druck,
Temperatur, Licht, Elektrizität, etc.). Zeit ist lediglich ein künstlich geschaffener 
Bezugsfaktor, um die Bewegung von Ereignissen oder Dingen im Raum zu 
beschreiben. 
Mathematische Zeitkonstanten täuschen darüber hinweg, dass die "Zeit"
an jedem Ort auf diesem Planeten; oder jedes Objekt von diesem Planeten
aus betrachtet (Sonne, Mond, Sterne) in gleichen Zeitmassstäben bewertbar
wäre. Das stimmt leider nicht. Die künstliche und als konstant vermutete
Zeit ist und bleibt als Bezugsmass immer subjektiv.
 
Zeit ist abhängig von der Eigenbewegung des Betrachters
Zeit hängt von der Betrachtungsposition ab und in welcher Bewegung
sich der Betrachter zum Objekt befindet. Zeit scheint still zu stehen, 
wenn sich der Betrachter selbst nicht bewegt, während er seine
Umgebung betrachtet. Zeit scheint einem davonzurasen, wenn sich der
Betrachter in Bewegungsturbulenzen zum betrachteten Objekt setzt.
 
Zeit ist ein künstliches Ordnungshilfmittel und nicht natürlich
Der Zeitbegriff ist ein von Menschen künstlich geschaffenes Gliederungs-
instrument, welches natürliche rhythmische Phänomene wie Tag, Nacht, 
Winter, Frühling, Sommer und Herbst in organisatorisch nützliche 
Kalenderabschnitte einteilt (Jahre, Monate, Wochen, Tage, Stunden, 
Minuten, Sekunden). Atomuhren sind nichts anderes als verfeinerte 
mechanische Uhrwerke, welche regelmässige Impulse erzeugen, die
wir in einer auf Nanosekunden genau messbaren "physikalischen" Zeit
fehlinterpretieren.
Ein weiteres Hilfsmittel des künstlichen Zeitbegriffs ist die organisatorische
Trennung der Ereignisse in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Dies
hat zwar Ordnungsvorteile, Ereignisse zu beschreiben, hat aber nichts mit der
vermeintlichen Realität einer natürlichen Zeit zu tun. In der Realität gibt
es nur eine Gegenwart, niemals gleichzeitig eine Vergangenheit oder eine
Zukunft.

Fliessende Zeit hat nur eine umgangssprachliche Bedeutung
Menschen sagen, sie bewegen sich die Zeit wahrnehmend durch die selbe.
Der Mensch nimmt aber keine Zeit war, er nimmt in Wirklichkeit seine
Bewegung in Bezug zur Bewegung der Umwelt war und nennt dieses
Betrachten von Ablaufgeschehen "Zeit". Er könnte genauso gut sagen:
ich beobachte Veränderungen.
Der Zustand eines Objekts vor der Veränderung wird als Vergangenheit
definiert, der jetzt gerade beobachtete Zustand als Gegenwart; und
der voraussichtlich zu erwartende Zustand als Wahrscheinlichkeit der 
Zukunft. Tatsächlich bleiben wir und das beobachtete Objekt immer in
der Gegenwart. Vergangenheit und Zukunft werden auch immer in der
Gegenwart erlebt. Diese "Zeiten"sind keine Beweise für einen Fluss der
Zeit. Diese Begriffe sind Einteilungen von Zustandsbeschreibungen vor
oder nach einer Beobachtung.
 
Die Gegenwart, ein dauernder Zustand der Zeitlosigkeit
Wer sich im Zustand einer Beobachtung "still stehend" verhällt, befindet
sich in einem "zeitlosen" Raum. Oder, 100% in der Gegenwart zu sein, 
in ihr die Gegenwärtigkeit des Umfelds zu beobachten und sich mit ihr
in der Gegenwart bewegen, ist ebenso Zeitlosigkeit. Sehr ausführlich
nimmt dazu Eckhart Tolle Stellung, in: Jetzt! - die Kraft der Gegenwart.
Wenn keine Zeit mehr vergeht, braucht es diesen Begriff nicht mehr.
Alle Dinge ereignen sich im Jetzt! Wer keine Zeit hat, braucht sie jetzt auch
nicht, im Jetzt hat er/sie alle Zeit die er/sie sich nur wünscht.
Diese Dimension der Zeitlosigkeit im Jetzt ermöglicht kraftvolle Handlungen
und Bewegungen mit völlig neuer Bedeutung. Alles wird/ist generell möglich,
wenn ihm nur ausreichend Bewegungsspielraum oder ein Geschehen lassen
von Entwicklungsprozessen erlaubt wird!
 
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