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Gott ist keine getrennte Einheit neben dem Menschen oder der Natur. Gott sind wir selbst in allem was ist, den Gedanken, Worten, Handlungen, der stellaren und weltlichen Masse, den Organen, Molekülen, Atomen, Quarks, Bosonen, dem Einheitlichen Feld aus dem alles ist, was ist. Selbst, wenn jetzt kirchliche und erzkonservative Schichten aufschreien: Wir, du und ich, sind in jedem Augenblick und in jeder Faser unseres Tuns: Gott selbst.
Gott, ein Teil in uns; oder wir ein Teil Gottes?
Der am meist vergessendste Gott Uns verstandesorientiert denkenden Menschen fällt es schwer sich vorzustellen, dass Gott in uns lebt. Selbst wenn wir glauben es zu wissen, hält dieser Glaube im Alltagsdenken nicht lange, wir verlieren schnell Gott als Teil von uns aus dem Sinn. Womöglich mit Schrecken werden wir nach Tagen gewahr, er ist ja auch noch da, aber wir haben ihn über all die anderen Dinge ganz vergessen. Das wäre insofern schlimm für unser Seelenheil und als Christ für unser Versprechen, neben ihm keine anderen Götter (Alltag) anzubeten. Dumm gelaufen? Ja, dumm gelaufen, wenn wir Gott nur auf eine Erinnerung eines nebulösen Begriffs reduzieren. Eine Begrifllichkeit, die nur in sentimentalen Begebenheiten Raum und Akzeptanz findet, aber nicht im Verstand und als Basis unserer Existenz.
Was ist Gott? Ein von Erinnerungen abhängier Gott hat kaum Überlebenschancen. Es sei denn, wir erinnern uns an die Wahrscheinlichkeit: Alles ist Gott. Im vorherigen Kapitel wird dies als Annahme anheim gestellt. Dann kehrt sich die Situation, nicht Gott ist Teil von uns, wir sind ein Teil Gottes. Gott ist kein an- und ausknipsbares Lichtlein mehr in unserem Bewusstsein, wir sind eine leuchtende Zelle im Körper Gottes! Die Kunst in dieser Betrachtung ist, von der Erinnerung in Gewissheit zu wechseln und zum Wissen werden, wir sind in allem in und aus Gott.
Das ist Gott - Was unsere Sinne erfassen, was wir wahrnehmen, spüren und fühlen - Die wahrnehmbare energetische, mentale und materielle Realität - Die Natur, ihre Kräfte und Gesetze - Das Geschenk des freien Willens an den Menschen - Die Kraft des Glaubens als Grundvoraussetzung in jedem Menschen, alles und sofort ändern zu können - Die Liebe, für uns sich in allem zu geben
Und das ist der Mensch - Was Gott durch uns wahrnimmt, spürt und fühlt - Was durch unsere Gefühle, Gedanken, Worte und Taten Gestalt wird - Eine selbst gewählte Ausdrucksform der Seele in einer Welt physischer Phänomene - Die freie Wahl, nach welcher Gestalt sich der Mensch entfalten will - Die Freiheit, zu glauben, was er will. Entsprechend ist sein Lebensweg - Gottes Liebe und Vollkommenheit anzunehmen oder darauf zu verzichten und mit Wirren ein Leben des Irrsinns zu führen
Eine praktische Frage der Proportion Was scheint effizienter? Eine Kraft nur ab und zu und nur kümmerlich begrenzt in sich zu spüren oder sich als Teil einer unbegrenzt annehmbaren Kraft zu wissen? Was wärmt mehr, der Lungenzug einer kurz aufglimmenden Zigarette in der Affenkälte oder der Aufenthalt in einer angenehm warmen Umgebung? Das Eine ist nur temporär in uns; das Andere ist dauernd um uns und wärmt uns.
Unsinnig also auch die Fragerei wenn sie sich stellt: Bitte Gott hilf mir! Gott ist nicht ein kleines Wunderwerk in uns, das dies auf ein kurzes Einschalten schafft. Sinnvoll ist jedoch das Wissen wenn wir es annehmen: Danke Gott, ich bin in dir, und Teil deiner Vollkommenheit. Deine Hilfe ist schon immer in mir präsent gewesen und wird sie immer sein, ich muss sie nur annehmen und an mir (durch mich und meine Wahl, sie zu wollen) zulassen!
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