Unzerstörber Zuhause geborgen
Das Seelenmeer
Williges Jäger gibt uns in Die Welle ist das Meer ein plastisches Bild unserer
mystischen Herkunft. Die Seele als Welle in einem Meer das durch Gott
bewegt wird, Gott aber selbst Tänzer und Welle gleichermassen ist.
Die Erkenntnis aus dieser Ableitung, unserer Seele ist als Gottesfunke selbst
Gottes Licht, mag für viele schwer annehmbar sein. Wer diesen Erkenntnisweg
konsequent zuende geht, wird sich jedoch automatisch in dieser Endgültigkeit
wiederfinden.
Das eröffnet einerseits das Bewusstsein für Verantwortung, für sich als
Seelenwelle und alle anderen Seelenwellen mit. Oder, Gott erkennt sich im
Bewusstsein als Welle wie in der Gesamtheit als Meer bis in den Grund oder
die das Meer einrahmende Schöpfung der Berge und Länder.
In dem Erkennen, alle Wellen zu sein, ist eine Seele niemals als Einzelobjekt
denkbar. Die Seele als Individuum ist nichts ohne alle anderen Seelen.
Erst, sich in der Dynamik aller Seelen zu bewegen, macht sie einzigartig und
hebt sie in unaufhörlichen Varianten der Selbstausprägung immer wieder
neben allen anderen Seelen hervor. Für unser Selbstverständnis der
menschlichen Seele gesprochen, bedeutet dies unsere Einzigartigkeit nicht in
Distanz (Abgrenzung) zum Nächsten, sondern in der dynamischen Wechsel-
wirkung und dem unaufhörlichen Annehmen des Nächsten.
Um chaotisches Abgrenzen und Annehmen zu regeln, haben sich die
menschlichen Kulturen Regeln gegeben oder ordnen sich mehr oder weniger
in gegenseitig vereinbarten Regelwerken unter.
Plastisches Beispiel einer Seelenreise
In unserer materiellen Welt auf unserem Planeten Erde, liefert uns eine
Wasserwelle, heruntergebrochen in ihre kleinste Existenzform, dem
Wassermoleküls H2O eine gute Analogie für unseren Seelenkreislauf
(Lebensweg).
Meereswellen teilen sich in kleinste Wassertropfen, lösen sich mechanisch
durch Wind und Thermik bewegt aus ihrem Umfeld und sättigen feinverteilt
die Luftfeuchtigkeit. Weitere physikalische Prozesse lassen Wolken und
in Wolken elektrostatische Entladungen entstehen, über die Luftfeuchtigkeit
wieder als Regen ausfällt und dem Land neben dem Sonnenlicht und
anderem, Grundlage für biologisches Wachstum ist.
Biologische Systeme nehmen Wasser auf und scheiden es wieder aus.
Im gleichen Prozedere wie dem Lösen aus der Meereswelle geht dieses
Wasser über Verdunstung in die Luft, wird als Wolke über das Meer
getragen, regnet dort wieder ab oder sammelt sich in Flüssen, die
ins Meer zurückführen.
Das Wassermolekül ändert sich chemisch dabei nicht (physikalische
Einflüsse, welche Kleinstmengen von Wasser dabei in Wasserstoff- und
Sauerstoffionen aufspalten und gleich wieder zusammenfügen, einmal
abgesehen). Es hat sich aber auf seiner Reise informell verändert.
Sämtliche physischen Einflüsse auf seinem Weg sind in den jeweiligen
Elementarteilchen der Wasserstoff- und Sauerstoffatome jetzt als
genetischer Code gespeichert. Oder anders gesagt, die bestehenden
genetischen Codes dieser Atome hat es beeinflusst und sie verändert.
Wie ist das mit unserer Seele?
Könnte dieses Bild so aussehen? Die Seele löst sich aus ihrem mystischen
Verbund und lässt sich in metaphysischen Prozessen und zusammen mit
andern Seelen auf der Erde in eine materielle Umgebungen regnen.
Sie hat dabei die Form des kleinsten z.Z. feststellbaren "Lebenswesen"
eines Elementarteilchens.
Dabei bringt sie ihre genetischen Codes aus vorherigen "Verdunstungs-
und Regenkreisläufen" mit, verändert je nach Geschehnissen auf ihrer
Reise diese Codes und kehrt als informell weiterentwickelte Seele wieder
zu ihrem Urspungsgrund dem Gottesmeer zurück.
Nichts kann eine solche Seele zerstören, selbst ionisierende Einflüsse
oder atomarspaltende Manipulationen, selbst unter den gigantischsten
Aufwänden nicht (Cern, Bern).
Ihre in den kleinsten Bauteilchen gespeicherten Information bleiben auf
quantenphysikalisch tiefester Ebene vor jeglichen Zerstörungen und
unerreicht geschützt.
Dieses Elementarteilchen verbindet sich mit anderen Elementarteilchen
gemäss den Naturgesetzen und innerhalb dieser in der freien Wahl
mit wem es möchte, zu einem Familienverbund, weitere Familienverbünde
wiederum zu Verwandschaftsverbünden die zu einer Gemeinde zusammen-
wachsen.
Die kleinste Gemeinde, ein "Dorf", bildet schliesslich einen physikalischen
Atomkern der mit anderen "Dörfern" oder "Zuzüglern", Elektronen,
fusioniert und zu einem Atom wird. Weitere Atome bilden im
Zusammenschluss eine "Stadt"; Atome verbinden sich zu Molekülen, die
in unserem Beispiel ein "Landkreis" bilden. Moleküle verbinden sich zu
organischen Basisformen, Aminosäuren, "Staaten". Aminosäuren
schliesslich zu Proteinverbindungen, biologischen Einzellern oder
Kristallen (Viren, Mineralien).
Einzeller haben auf unserem Weg der Evolution zu den höchst entwickel-
tsten (komplexesten Staatenverbünde, der Atome) gefunden. Und in allen
Atomen, wirkt die Seele, wirkt der Seelenverbund, unsere essentiellste
und vollkommenste "Urform" des Lebens und der Lebensabsicht.
Wer versucht Staaten zu zerstören, müsste aus dieser Sicht erkennen,
dass diese Unterfangen Unsinn sind, wie der Versuch, Zerstörung von
Landgemeinschaften, Städten, Dörfern, Familien, Lebenspartner,
andere Menschen, sich selbst sowie Tiere, Lebensformen auf dem
Planeten Erde oder anderen Planeten.
Verbünde können nicht zerstört werden, sie bleiben auch in ihren
Einzelteilen immer das, was sie schon immer waren und sind es
wert, angenommen und in das persönliche Leben integriert
zu werden. Das richtet Vernichtungsmassnahmen gegen "Rassen"
in ein anderes Licht. Nämlich nicht deren Menschen zu töten,
sondern sich mit deren Lebensideologien zu arrangieren
(Gewaltfreie Kommunikation und Interkation). Dies fängt bereits
im Kleinen an, bei sich selbst, beim Nächsten und in der eigenen
Familie.